Familienalltag mit drei Kindern aus Norddeutschland

Schwangerschaft & Geburt

Zwischen dem ersten Gedanken an ein Kind und dem Moment, in dem man es zum ersten Mal im Arm hält, liegt eine Zeit voller Fragen — manche davon organisatorisch (Elterngeld, Kliniktasche, Mutterschutz), andere sehr persönlich.

Wir haben zwei Schwangerschaften und zwei Geburten erlebt, dazu alles, was an Anträgen und Formularen rund um Elternzeit und Elterngeld dazugehört. Diesen Bereich haben wir bewusst breit angelegt: von Kinderwunsch über die Schwangerschaft selbst bis zur Geburt und den ersten bürokratischen Schritten danach.

Wer konkret nach dem Elterngeld-ABC sucht, findet den ausführlichsten Überblick in unserem Leitfaden zu Elternzeit und Elterngeld — er fasst zusammen, was uns beim ersten Mal ewig gedauert hat herauszufinden.

Häufige Fragen

Was gehört in die Kliniktasche?

Neben den Unterlagen (Mutterpass, Personalausweis, Krankenversicherungskarte) lohnt sich bequeme Kleidung für dich und das Baby, Stilleinlagen und etwas zu essen für die Zeit danach. Die genaue Packliste hängt auch davon ab, ob und wie lange ein Klinikaufenthalt geplant ist.

Lohnt sich ein Geburtsvorbereitungskurs?

Für viele werdende Eltern ja — nicht nur wegen der praktischen Übungen, sondern auch wegen des Austauschs mit anderen Paaren in der gleichen Situation. Die Kosten werden in der Regel anteilig von der Krankenkasse übernommen.

Wie lange dauert der Mutterschutz?

Der gesetzliche Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen danach, bei Mehrlings- oder Frühgeburten zwölf Wochen danach.

Wie viel Elterngeld bekomme ich?

Das Elterngeld liegt zwischen 65 und 100 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens, mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat. Die genaue Höhe hängt vom individuellen Einkommen vor der Geburt ab — für eine verbindliche Berechnung lohnt sich der Elterngeldrechner der Familienkasse.

Wie finden wir einen Namen, der zu unserem Kind passt?

Uns hat geholfen, eine Liste über Monate wachsen zu lassen, statt sich unter Zeitdruck festzulegen — und den Namen laut mit dem Nachnamen zusammen auszusprechen, bevor die Entscheidung fällt.