Kennst du das? Im Kühlschrank haben sich von den letzten Tagen einige Reste angesammelt, aber es reicht nicht für eine ganze Mahlzeit. Einfrieren ist eine Option – aber schmeckt aufgetaut und aufgewärmt wirklich noch alles? Unsere Lösung: eine selbstgemachte Buddha-Bowl. Sie wird gerade in Restaurants für viel Geld verkauft, lässt sich zu Hause aber genauso gut aus dem zusammenstellen, was Kühlschrank, Gefrierfach oder Vorratskammer hergeben.
Rezept
Zutaten
Gemüse und Bulgur
- 4–5 Champignons
- 1 Paprika
- 2 Möhren
- 1 Süßkartoffel
- ½ Apfel
- 150 g TK-Brechbohnen
- 1 kleiner Römersalat
- 4 Cherrytomaten
- 60 g Bulgur
- 1 gekochtes Ei (falls vom Frühstück übrig)
- 3 EL Olivenöl
- Salz
- Paprikapulver edelsüß
- 1 Zehe Knoblauch, gepresst
Dressing
- 3 EL Naturjoghurt
- 1 EL Senf
- 1 EL Gewürzketchup
- Spritzer Zitronensaft
Mengen mit fester Zahl rechnen sich mit um, Richtwerte wie „eine Prise“ oder Mengenspannen bleiben unverändert.
Zubereitung
- 1
Backofen auf 190 Grad vorheizen (oder Heißluftfritteuse nutzen).
- 2
Das gesamte Gemüse – außer Römersalat und Cherrytomaten – in Würfel oder Streifen schneiden, in eine große Schüssel mit Deckel geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Paprikapulver und Knoblauch würzen. Deckel drauf und kurz schütteln, damit sich alles gut vermischt.
- 3 Im Backofen:
Das Gemüse auf ein Backblech verteilen, ohne dass die Stücke übereinanderliegen, und 25–30 Minuten bei 190 Grad rösten. Zwischendurch die Ofentür kurz öffnen, damit das Gemüse leicht kross wird.
- 4 In der Heißluftfritteuse:
Das Gemüse 18 Minuten bei 190 Grad garen, nach der Hälfte der Zeit einmal aufschütteln.
- 5
Bulgur in leicht gesalzenem Wasser etwa 7 Minuten köcheln lassen.
- 6
Für das Dressing alle Zutaten miteinander verrühren.
- 7
Zum Anrichten: Bulgur, geröstetes Gemüse, Römersalat, Cherrytomaten und Ei in einer großen Schüssel arrangieren, mit Dressing beträufeln.
Nimm dir für den letzten Schritt ruhig die zwei Minuten Zeit, die Bowl schön anzurichten – das macht den Unterschied, ob sie wie Restegericht oder wie Restaurant aussieht. Guten Appetit!
Häufige Fragen
Was mache ich, wenn mir eine Zutat aus dem Rezept fehlt?
Einfach ersetzen. Die Buddha-Bowl lebt davon, dass die Zutatenliste flexibel ist – Paprika kann durch Zucchini ersetzt werden, Bulgur durch Reis oder Couscous, Naturjoghurt durch Skyr. Wichtig ist nur die Grundstruktur: etwas Sättigendes, geröstetes Gemüse, ein frisches Element, ein Dressing.
Können Kinder beim Zubereiten der Bowl mithelfen?
Ja, gut sogar. Gemüse in Würfel schneiden (mit kindgerechtem Messer und unter Aufsicht), das Dressing verrühren oder die fertige Bowl selbst anrichten sind Aufgaben, die auch jüngere Kinder gerne übernehmen. Mehr altersgerechte Küchenaufgaben stehen in unserem Artikel zum [Kochen mit Kindern](/kochen-mit-kindern/).
Wie lange hält sich die fertige Bowl im Kühlschrank?
Getrennt aufbewahrt – Gemüse, Bulgur und Dressing jeweils separat – etwa 2 bis 3 Tage. Fertig angerichtet weicht der Salat schneller durch, deshalb lohnt es sich, erst kurz vor dem Essen zusammenzustellen.
Eignet sich die Buddha-Bowl auch zum Einfrieren?
Das geröstete Gemüse lässt sich einfrieren, verliert dabei aber etwas an Biss. Bulgur, frischer Salat, Tomaten und das Dressing sollten frisch zubereitet werden, weil sie beim Auftauen matschig oder wässrig werden.



